Ein Roman über die „Frage, wie viel Kunst und Künstlertum der normale Mensch verkraften kann. Und darüber, ob München eine verrückte Dänin erträgt“ (SZ)
Eine Künstlerin „aus dem hohen, fremden Norden“ wird nach Deutschland eingeladen, um an einem „altehrwürdigen Gesamtkunsthaus“ ihre Show auf die Bühne zu bringen. Was als vielversprechende künstlerische Zusammenarbeit beginnt, entwickelt sich schnell zum Kulturkonflikt. Die prominente Künstlerin tut genau das, was man in diesem unseren Land nicht tun darf – und prompt meldet sich der gekränkte Zeitgeist zu Wort. Am Ende muss sie das Haus verlassen. Die „Täterin“ versucht zu verstehen, wie es so weit kommen konnte, und was hier – in diesem Haus, in diesem Land, in dieser Geschichte, in dieser Zeit – eigentlich vor sich geht.
Aus der autofiktionalen Erzählung wird eine mehrstimmige Reflexion über machtkritische Kulturpraxis und die Tragödie jener, die unbedingt das Richtige tun wollen – und gerade deshalb immer wieder das Falsche wiederholen.
Madame Nielsen ist eine dänische Autorin, Künstlerin, Musikerin und Performerin. Für ihre künstlerische Arbeit, zu der neben Prosa auch Theaterstücke, Lieder und Performances gehören, wurde sie vielfach ausgezeichnet. 2024 erhielt sie auf Vorschlag von Christian Kracht den Wolfgang-Köppen-Literaturpreis. Mit ihren Romanen Der endlose Sommer und Lamento sowie mit ihrer Performance Die führende Madame war sie schon mehrfach bei uns am Rhein zu Gast. Und hat in Brotfabrik, Buchhandlung Böttger, Theater und Literaturhaus Bonn eine begeisterte Fan-Gemeinde für sich gewonnen.
Eine Veranstaltung von Literaturhaus Bonn in Kooperation mit der Brotfabrik Bühne Bonn
Mit freundlicher Unterstützung der Bonner Theaterstiftung
Brotfabrik Bühne Bonn, Kreuzstraße 16, Bonn
Karten demnächst im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2,50€, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€

