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SUMMARY:LIT.WALK OF VISIONSTEXTWETTBEWERB
DESCRIPTION:Literatur im Stadtraum: Audiowalk zu den WALLS OF VISION in Bonn   \nDas Literaturhaus Bonn führt in Kooperation mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung ein Literaturprojekt im Stadtraum durch. Es versteht sich als Beitrag zur Verbindung von Literatur\, bildender Kunst und öffentlichem Raum und zielt darauf ab\, junge literarische Stimmen zu fördern\, neue Zugänge zu zeitgenössischem Schreiben und den Kunstwerken zu eröffnen. \nGesucht werden selbstverfasste literarische Texte\, die sich mit einem von sieben Bonner Fassadengemälden der WALLS OF VISION auseinandersetzen\, das historische Kunst erhalten und einer breiten Öffentlichkeit kostenlos zugänglich machen soll. Die Texte können unterschiedlichen literarischen Formen zugeordnet sein (z. B. Prosa\, Lyrik\, essayistische oder experimentelle Formate). Die prämierten Beiträge werden als Audiofassungen produziert und im Zuge geführter Audiowalks ab Frühjahr 2027 im öffentlichen Raum präsentiert\, ebenso wie auf digitalen Plattformen der Projektpartner veröffentlicht. \nDie Ausschreibung richtet sich an Nachwuchsautor*innen aus NRW. Veröffentlichungen müssen nicht vorliegen; eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Die ausgewählten Beiträge werden mit einem Honorar in Höhe von 500 € prämiert.   \n  \nABLAUF/BEWERBUNGSVERFAHREN \nbis 15.07.2026 \nAnmeldung für die Teilnahme am Wettbewerb  über folgendes Formular (bitte Kontaktdaten und eine Kurzvita hochladen): Bewerbung Lit.Walk of Visions Allen Bewerber*innen wird anschließend nach dem Zufallsprinzip eins der Murals zugewiesen und ihnen per E-Mail mitgeteilt. Eine eigenständige Auswahl des zu bearbeitenden Motivs ist leider nicht möglich\, damit faire Voraussetzungen für den Wettbewerb gewährleistet werden können. \n 15.09.2026 \nEinsendeschluss für die Texte (max. 4.500 Zeichen inkl. Leerstellen).   \nEnde Oktober/Anfang November 2026 \nDie eingereichten Texte werden durch eine fachkundige 5-köpfige Jury (je ein*e Vertreter*in des Literaturhauses Bonn und der Dr. Hans Riegel-Stiftung\, Prof. Dr. Stephan Berg\, Judith Nikula (Bonner General-Anzeiger) Petra von der Lohe (Alanus Hochschule)) begutachtet. Die ausgewählten Beiträge werden mit einem Honorar in Höhe von 500 € prämiert.   \nFrühjahr 2027 \nAuftaktveranstaltung und Premiere des LIT.Walk of Visions mit den vertonten prämierten Texten   \n  \nEines der folgende Fassadengemälde im Bonner Stadtgebiet wird den Bewerber*innen zugeteilt: \n1.) Case Maclaim: 2\,7 Grad (Interpretation von Johannes Lingelbachs Rast vor einer Schenke in italienischer Landschaft)\, 2021\, Bonner Talweg 8 \n2.) Case Maclaim: Die Kühe sind noch nicht vom Eis…\, (Interpretation von Aert van der Neers Winterlandschaft mit Eisvergnügen)\, 2022\, KULTURBUNKER\, Trierer Str. 24 \n3.) Hendrik Beikirch: Porträt Dr. Riegel\, 2023\, Kaiser-Karl-Ring 63  \n4.) HIGHLIGHTZ: Interpretation von Henry Sandhams Bicycling\, 2023\, Bonner Talweg 135  \n5.) Shaleen Faussner: Interpretation von Henri Rousseaus Frau auf einem Spaziergang im exotischen Wald\, 2024\, Kölnstraße 32  \n6.) Marie Hesse: Interpretation von August Mackes Mädchen mit blauen Vögeln\, 2025\, Hochstadenring 21  \n7.) HIGHLIGHTZ: Interpretation von Carl Spitzwegs Der Bücherwurm\, 2026\, Budapester Str. 5 \n			\n				\n				\n				\n				\n				Bei Rückfragen melden Sie sich gern beim Literaturhaus Bonn/Marina Schink\, schink@literaturhaus-bonn.de. \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Florian Yeh\n			\n				BEWERBUNG
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SUMMARY:LESEZIRKEL LISA ROY »ALLES IST GOLD« [AUSGEBUCHT]
DESCRIPTION:Moderation: Judith Merchant \nLektüre sucht Auseinandersetzung\, Hintergrundwissen\, Debatte – das Literaturhaus Bonn sucht aktive Leser*innen mit Freude am Dialog. Unseren Mitgliedern bieten wir einen von der Bonner Autorin Judith Merchant geleiteten Lesezirkel an\, der Titel im Literaturhaus-Programm liest und diskutiert. Neuzugänge sind stets willkommen! \nGelesen und besprochen wird an diesem Termin „Alles ist Gold“ von Lisa Roy. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Café Camus\, Breite Straße 54-56\, Bonn9 € / Eintritt freiAusgebucht\, keine Anmeldung mehr möglich
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SUMMARY:lisa roy»alles ist gold« [AUSVERKAUFT]
DESCRIPTION:Jana Doktor ist fast dreißig\, frisch getrennt und vorübergehend wieder bei ihren Eltern eingezogen. Die Promotion dümpelt vor sich hin\, nach einem One-Night-Stand ist sie schwanger\, alles also gerade nicht so Gold. Ihren Bruder\, den einzigen ihr nahestehenden Menschen\, mag sie diesmal nicht ins Vertrauen ziehen\, er ist gerade Vater geworden.In einem Kölner Imbiss begegnet Jana einer Frau\, die ganz anders ist als sie: selbstbewusst und klar. Aber auch Miral steht an einem Wendepunkt. Spontan begeben sich die beiden Frauen auf einen Roadtrip nach Italien\, die für Jana nach einem heimlichen Schluck Weihwasser ein unerwartetes Erlebnis bereithält: eine Epiphanie? Oder verliert sie allmählich den Verstand?Lakonisch und warmherzig erzählt Lisa Roy von der Suche nach Sinn und Zugehörigkeit\, nach Glauben\, Familie\, Liebe und Freundschaft in einer unübersichtlichen Welt. \nLisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte in Dortmund und Köln und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman „Keine gute Geschichte“ erhielt sie 2021 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln und den GWK-Förderpreis Literatur. Lisa Roy lebt mit ihrer Familie in Köln. \nzwischen/miete nrw bringt Literatur in euer Wohnzimmer! Wir veranstalten Lesungen in WGs und junge Autor*innen präsentieren frische Texte auf eurer Couch. Hinterher ist Platz für Talk in gemütlicher Runde über Geschichten von heute. Kennst DU eine WG\, durch die gern mal der Wind der Gegenwartsliteratur fegen darf? Schreib uns – unter info@zwischenmiete.nrw. Unterwegs in Bonn / Köln / Düsseldorf / Münster / Detmold. \nDie zwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser\, gemeinsam mit Literaturhaus Köln\, Literaturbüro NRW\, Burg Hülshoff – Center for Literature und Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe. \n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Privat-WG\, Adresse nach Ticketkauf5€ inkl. Begrüßungsgetränk \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Heike Steinweg\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:WORTREICH DOROTHEE ELMIGER »AUS DER ZUCKERFABRIK«
DESCRIPTION:Moderation: Leonie Modler \nWenn du gern liest\, gern über aktuelle Bücher sprichst\, Gleichgesinnte suchst und zwischen 16 und 35 bist\, dann komm zu uns! Unter der Leitung von Buchhändlerin Leonie Modler lesen wir Werke der eingeladenen Autorinnen und Autoren. Wortreiches Diskutieren steht im Mittelpunkt! \nGelesen und besprochen wird an diesem Termin „Aus der Zuckerfabrik“ von Dorothee Elmiger. \n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				buchladen 46\, Kaiserstraße 46\, BonnEintritt frei / 9 €Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Anmeldung
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SUMMARY:MARCHÉ DE LA POÉSIEMIT PHLIPPE BECK\, CLAUDE FAVRE\, SIMONE SCHARBERT
DESCRIPTION:In deutscher und französischer Sprache \nIn Kooperation mit dem Institut francais Bonn sind wir erstmals Teil des renommierten französischen Lyrik-Festivals Marché de la poésie: Zum Abschluss des diesjährigen Pariser Programms reisen die beteiligten Autor*innen Philippe Beck und Claude Favre in die Périphérie und präsentieren ihre Arbeit bei uns in Bonn. Als ihre Gastgeberin fungiert die deutschsprachige Autorin Simone Scharbert. \nGefördert durch das NRW KULTURsekretariat und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalens \n			\n				\n				\n				\n				\n				Institut français Bonn\, Adenauerallee 35Karten demnächst im VVK über Bonnticket 16 € / 8 €\, Abendkasse 18 € / 10 €\, Eintritt für Studierende der Universität Bonn frei \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Philippe Matsas Opale Leemage Flammarion\, Jean Marc de Samie\, Jo Hemberger\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:JULIA FRIEDRICHS»CRAZY RICH« [AUSGEBUCHT]
DESCRIPTION:Moderation: Tilman Strasser \nWAS WÜRDEN SIE MIT 1000 MILLIONEN EURO TUN?Julia Friedrichs ist gelungen\, was es so noch nicht gegeben hat: Sie bittet Superreiche zum Gespräch\, und diese erlauben ihr umfassende Einblicke in ihre Welt und stellen sich ihren Fragen. Ist Vermögen eine Privatangelegenheit? Braucht es ein anderes Steuersystem? Kann es richtig sein\, dass sich extreme Vermögen in den Händen ganz weniger ballen? Wann habe ich genug?Ihre Recherchereise führt die Autorin auf Luxusjachten\, in Family-Offices und Steueroasen. Im Gespräch mit Wissenschaftlern*innen und Expert*innen fördert sie exklusive neue Daten zutage über die vermögendsten Familien des Landes. Ein augenöffnender Trip durch die Welt des Geldes und ein vielschichtiger Blick auf jene\, die sonst schweigen.Superreich ist ein Mensch\, der über viele Millionen Euro verfügt. Hierzulande sind es 3300 Personen\, die 23 Prozent des gesamten Finanzvermögens besitzen. Aber auch in anderen Ländern nimmt die Zahl der Superreichen zu. Mit dem Geld\, das man braucht\, um ihre Superjachten auch nur ein Jahr instand zu halten\, könnte man mittlerweile die Schulden aller Entwicklungsländer tilgen – auf einen Schlag.Welches Ausmaß an Ungleichheit verträgt eine Gemeinschaft\, verträgt die Demokratie\, in der zumindest theoretisch jede Stimme gleich viel wert sein soll? Wie viel dürfen Einzelne für sich beanspruchen in einer Welt\, in der die Ressourcen endlich sind? Müssen wir dem Reichtum Grenzen setzen?Julia Friedrichs begibt sich auf die Spuren des Geldes. Eine eindringliche Reportage über die Frage\, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen. \nJulia Friedrichs\, 1979 im westlichen Münsterland geboren\, studierte Journalistik in Dortmund und Brüssel. Seitdem arbeitet sie als Autorin von Reportagen und Dokumentationen für die ARD\, das ZDF und die Zeit. 2024 gründete sie gemeinsam mit Jochen Breyer die Produktionsfirma Tell Me Why. Friedrichs hat mehrere hochgelobte Bücher verfasst\, darunter die Bestseller „Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“ (2008) und „Working Class. Warum wir Arbeit brauchen\, von der wir leben können“ (2021). Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen\, u. a. den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten\, den Nachwuchspreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreises\, den Dr. Georg Schreiber-Medienpreis\, den Grimme-Preis\, den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik\, die Auszeichnung „Journalistin des Jahres 2022“ in der Kategorie Reportage und zuletzt den Stern-Preis 2024 für die ZDF-Dokumentation „Milliardenspiel“. Julia Friedrichs lebt mit ihrer Familie in Berlin. \n»zwischen/miete nrw« heißt unsere Reihe für literarische Hausbesuche\, die Literaturveranstaltungen in WGs realisiert. Als zwischen/miete diskursiv ist sie Partner der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Bonn. Immer mit einem Gast aus Journalismus\, Aktivismus\, Wissenschaft\, immer mit einer Idee von Morgen. \nIn Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung  \n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Medienzentrum Bundeszentrale für politische Bildung\, Bundeskanzlerplatz 2\, BonnAUSGEBUCHT\, Anmeldung nicht mehr möglich \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Andreas Hornoff
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SUMMARY:CHRISTINA CLEMM»Gegen Frauenhass«40 Jahre frauenberatungsstelle bonnRESTKARTEN AN DER ABENDKASSE
DESCRIPTION:„Alle\, wirklich alle Frauen können betroffen sein. Und alle\, wirklich alle Männer können Täter sein.“ Die Rechtsanwältin Christina Clemm zeigt\, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist\, und was wir verändern müssen – politisch wie privat. \nLisa M. trifft Mirko im Studium. Sie verlieben sich\, streiten kaum. Dann wird sie schwanger\, sie ziehen zu seiner Mutter\, haben bald drei Kinder. Eine Familie wie im Bilderbuch\, wäre da nicht seine Wut. Anfangs muss Lisa die Hämatome noch verstecken\, mit der Zeit wird er zielsicherer. Sie versucht zu fliehen\, doch vergeblich. Christina Clemm ist Strafverteidigerin\, sie hat hunderte Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt vertreten. Und sie ist wütend – weil in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird. Weil Frauen beim Arzt\, in der Arbeit und auf offener Straße Gewalt erleben und niemand etwas dagegen tut. Warum nicht? Ist es Unkenntnis\, Hilflosigkeit\, Desinteresse? Oder liegt dem Ganzen ein tief verwurzelter Frauenhass zugrunde? Christina Clemm führt uns durch die Spirale patriarchaler Gewalt und zeigt\, was getan werden muss. \nChristina Clemm\, geboren 1967\, ist Rechtsanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch „Akteneinsicht – Geschichten von Frauen und Gewalt“\, zuletzt ihre Streitschrift 2Gegen Frauenhass“ bei Hanser Berlin (2023). \nIn Kooperation mit dem Frauen helfen Frauen e.V. und der Stadtbibliothek Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnRESTKARTEN AN DER ABENDKASSE\, Eintritt zugunsten des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. \n			\n				Tickets\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			[/et_pb_column]\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Alena Schmick
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SUMMARY:buchpreisträgerin 2025dorothee elmiger»die holländerinnen«RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE
DESCRIPTION:Moderation: Thomas Fechner-Smarsly \nDorothee Elmigers bildgewaltiger Roman – eine mitreißende Erfahrung. Wer diesen Text betritt\, fällt in den Abgrund unserer Welt und blickt mit aufgerissenen Augen in die Finsternis. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis\, dem Schweizer Buchpreis und dem Bayerischen Buchpreis 2025\, stellt die diesjährige Thomas-Kling-Poetikdozentin „Die Holländerinnen“ in Bonn vor. \nMit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin\, eine namenlose Schriftstellerin\, an den Straßenrand\, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter Theatermacher\, der sie für sein neuestes Vorhaben zu gewinnen versucht – ein in den Tropen angesiedeltes Stück\, die Rekonstruktion eines Falls. Wenige Wochen später bricht sie auf\, um sich der Theatergruppe auf ihrem Gang ins tiefe Innere des Urwalds anzuschließen. Dorothee Elmiger erzählt eine beunruhigende Geschichte von Menschen und Monstren\, von Furcht und Gewalt\, von der Verlorenheit im Universum und vom Versagen der Erzählungen. \nDorothee Elmiger\, geboren 1985 in der Schweiz\, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher „Einladung an die Waghalsigen“ (2010)\, „Schlafgänger“ (2014) und „Aus der Zuckerfabrik“ (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt\, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman „Die Holländerinnen“ erhielt 2025 den Deutschen Buchpreis\, den Bayerischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis. \nGefördert durch Kunststiftung NRWIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn und der Universität Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnRestkarten an der Abendkasse 18€ / 10€ / 3€ \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Georg Gatsas
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SUMMARY:LESEZIRKELJUDITH HERMANN »ICH MÖCHTE ZURÜCKGEHEN IN DER ZEIT« [AUSGEBUCHT]
DESCRIPTION:Moderation: Judith Merchant \nLektüre sucht Auseinandersetzung\, Hintergrundwissen\, Debatte – das Literaturhaus Bonn sucht aktive Leser*innen mit Freude am Dialog. Unseren Mitgliedern bieten wir einen von der Bonner Autorin Judith Merchant geleiteten Lesezirkel an\, der Titel im Literaturhaus-Programm liest und diskutiert. Neuzugänge sind stets willkommen! \nGelesen und besprochen wird an diesem Termin »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« von Judith Hermann \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				THE ART OF BOOKS\, Bonner Talweg 28A\, Bonn9 € / Eintritt freiAusgebucht\, keine Anmeldung mehr möglich
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SUMMARY:julian barnes »abschied(e)«ein abend mit der übersetzerin gertrude krueger
DESCRIPTION:Moderation: Anna Valerius \nÜbersetzerin Gertraude Krueger arbeitet bereits seit Jahrzehnten eng mit dem großen englischen Literaten Julian Barnes zusammen. Anhand seines aktuellen Romans „Abschied(e)“ gibt sie uns Einblicke in ihre gemeinsame Arbeit und das Übersetzer*innen-Handwerk. \nAls Julian Barnes erfährt\, dass er eine Krankheit hat\, die für ihn tödlich sein kann\, heißt das für ihn\, die Dinge zu ordnen. Was zählt im Leben\, welche Lebensphase war wichtig\, oder trügt die Erinnerung? Er nimmt Abschied\, indem er den Anfang und das vermeintliche Ende dieses außergewöhnlichen Schriftstellerlebens erzählt – und eine fiktive Geschichte\, in der auch ganz viel Julian Barnes steckt. \nEine literarische\, ehrliche Bilanz\, ein Blick zurück und nach vorn von Julian Barnes\, dem großen englischen Romancier\, der sich vielleicht mit diesem Buch vom Schreiben verabschiedet. Schließlich weiß man nie\, wann genau das eigene Leben endet. \nJulian Barnes\, 1946 in Leicester geboren\, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph\, dann als Journalist. Von Barnes\, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt\, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor\, darunter „Flauberts Papagei“\, „Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln“ und „Lebensstufen2. Für seinen Roman „Vom Ende einer Geschichte“ wurde er mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London. \nGertraude Krueger\, geboren 1949\, lebt als freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören neben den Werken von Julian Barnes u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe\, Alice Walker\, Valerie Wilson Wesley\, Jhumpa Lahiri und E.L. Doctorow. \nGefördert durch die Kunststiftung NRWIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€ \n			\n				\n				\n				\n				\n				Fotos: Marzena Pogorzaly / Pfau Marlene\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:son lewandowski»die routinen«
DESCRIPTION:Moderation: Kerstin Stüssel und Marius Reisener \nEin Gummibärchen essen\, heute den Arm\, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz\, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm\, jeder Wettkampf\, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. „Die Routinen“   seziert eine Welt\, von der jeder ahnt\, dass sie hart ist\, aber niemand sieht oder sehen will\, wie ausbeutend ein System ist\, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. \nMünchen. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen\, blickt die ganze Welt auf eine Stadt\, auf eine Mannschaft\, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen\, das in olympischen Jahren denkt\, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird\, entspringt ein Ich\, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen\, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik\, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen\, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen „Die Routinen“ zu einer atemlosen Leseerfahrung. \nSon Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor*innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit „Die kurzen Karrieren“ stand sie in dem Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. 2024 wurde sie durch das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung gefördert\, 2025 durch das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW. „Die Routinen“ ist nominiert für den lit.cologne-Debütpreis. \nIn Kooperation mit dem Institut für Germanistik\, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft sowie dem Graduiertenkolleg Gegenwart/Literatur der Universität Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Hörsaal VII\, 1. OG\, Universität Hauptgebäude\, 1. OG\, BonnEintritt frei\, um Anmeldung wird gebeten\, Link folgt \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Maximilian Goedecke\n			\n				ANMELDUNG
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DESCRIPTION:Leseratten aufgepasst: Zahlreiche Preise winken beim großen analog-digitalen Literaturquiz! Machen Sie mit beim unterhaltsamen Rätselraten\, stellen Sie Ihr Wissen spielerisch auf den Prüfstand und gewinnen Sie Eintrittskarten\, Buchpreise und vieles andere mehr. \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Bonner Theaternacht 2026 statt. Das volle Programm im Haus der Bildung:19:00 – 20:30 Tomer Gardi »Liefern«20:40 – 21:10 Literatur-Quiz21:20 – 21:50 Literatur-Quiz \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn \n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Saal im Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnKarten für die gesamte Theaternacht inkl. Quiz über die Website der Bonner Theaternacht \n			\n				THEATERNACHT INKL. QUIZ
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SUMMARY:tomer gardi»liefern«
DESCRIPTION:Moderation: Anabelle Assaf \nIm Rahmen der Bonner Theaternacht stellt Tomer Gardi seinen neuen\, internationalen Roman „Liefern“ vor: Sie sind überall\, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi\, Tel Aviv\, Buenos Aires\, Istanbul oder Berlin\, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. „Liefern“ erzählt von Rassismus und Ausbeutung\, von Liebe\, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig\, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman. Der Roman entstand in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer\, die auch den Teil „Mimesis“ aus dem Hebräischen übersetzt hat. \nFilmon\, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist\, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln\, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr\, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum\, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist\, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul\, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden. „Liefern“ ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Feier der Erzählkunst\, wie sie nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll\, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve. \nTomer Gardi\, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa\, lebt als Schriftsteller in Berlin. Sein Debüt „Stein\, Papier“ erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. Für den Roman „Eine runde Sache“ erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit renommierten Stipendien ausgezeichnet. Für „Liefern“ hat Tomer Gardi über drei Jahre in sechs Städten vor Ort recherchiert. \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Bonner Theaternacht 2026 statt.Das volle Programm im Haus der Bildung:19:00 – 20:30 Tomer Gardi »Liefern«20:40 – 21:10 Literatur-Quiz21:20 – 21:50 Literatur-Quiz \nMehr Informationen auf der Website der Bonner Theaternacht \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn \n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Saal im Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnACHTUNG\, es gibt zwei Ticketkategorien!Literaturhauskarten nur für die Lesung: im VVK über Bonnticket 16 € / 12\,80 € / 8 € / 2\,50 € \, Abendkasse 18 € / 14 € / 10 € / 3 €Karten für die gesamte Theaternacht inkl. Lesung über die Website der Bonner Theaternacht \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Maximilian Gödecke\n			\n				LITERATURHAUSKARTEN (NUR LESUNG)\n			\n				THEATERNACHT INKL. LESUNG
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SUMMARY:KOELNER SCHMIEDE 2025/26 ABSCHLUSSLESUNG
DESCRIPTION:MIT NITAY FEIGENBAUM\, GIORGIO FERRETTI\, CONSTANTIN HELLER\, LUCIA HEMKER\, MERLE MÜLLER-KNAPP UND ISABEL STUMFOL\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n\nAls Textwerkstatt für deutschsprachige Autor*innen zwischen 18 und 35 Jahren fördert die KOELNER SCHMIEDE literarische Stimmen von morgen. \nÜber sechs Monate\, an drei Lektorats-Wochenenden und mit einer Abschlusslesung begleitet die KOELNER SCHMIEDE junge Autor*innen beim großen Schritt hin zur ersten Veröffentlichung. Professionelle Referent*innen unterstützen gemeinsam mit den Teilnehmenden dabei\, den Blick auf die eigenen Texte zu schärfen\, und geladene Gäste bieten Anknüpfungspunkte zum Literaturbetrieb. Zugleich belebt und bereichert die KOELNER SCHMIEDE das literarische Leben Nordrhein-Westfalens\, indem sie Nachwuchsprojekte fördert und mit dem Bundesland assoziiert. \nDen Jahrgang 2025/26 leiteten Yannic Han Biao Federer und Dana von Suffrin. Bei der Abschlusslesung stellen die Teilnehmer*innen die bearbeiteten Texte einem interessierten Publikum vor. \nGefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Hallmackenreuther\, Brüsseler Platz 9\, Köln\nEintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto links nach rechts: Carlotta Brendel\, Quang Nguyen\, privat\, Michèle Yves Pauty\, privat\, Michèle Yves Pauty
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SUMMARY:JUDITH HERMANN»ICH MÖCHTE ZURÜCKGEHEN IN DER ZEIT«[AUSVERKAUFT – RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE]
DESCRIPTION:Moderation: Dr. Simone Mergen \nJudith Hermann folgt in »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« den Spuren ihres Großvaters\, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte\, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte\, die Leerstellen unserer Geschichte und Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon\, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch\, welche Schönheit sich darin verbergen kann. \nJudith Hermann\, geb. 1970 in Berlin\, zählt seit ihrem Debüt „Sommerhaus\, später“ (1998) zu den herausragenden und erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache. Ihre Erzählungen und Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, darunter der Kleist-Preis\, der Bremer Literaturpreis und der Wilhelm Raabe-Preis. \nVor Veranstaltungsbeginn ist um 17.30 Uhr die kostenlose Teilnahme an Begleitungen durch die neue Dauerausstellung „Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945“ und die aktuelle Wechselausstellung „Nach Hitler. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ im Haus der Geschichte möglich. Anmeldung hierfür HIER. \nIn Kooperation mit dem Haus der Geschichte \n			\n				\n				\n				\n				\n				Haus der Geschichte\, Willy-Brandt-Allee 14\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE! \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Andreas Reiberg\n			\n				LESUNGSTICKETS\n			\n				BEGLEITUNGSANMELDUNG
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SUMMARY:LENA GORELIK»ALLE MEINE MÜTTER«
DESCRIPTION:Moderation: Judith Merchant \nEine feinfühlige Erkundung der wohl prägendsten Beziehung unseres Lebens\, der zu unseren Müttern. Ein bewegend aufrichtiger Roman. \n„Mütter prägen uns\, auch wenn wir es nicht wollen\, sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein\, flüstern uns zu\, schimpfen\, trösten\, tun es auch noch\, wenn sie verstorben sind\, tun es selbst dann\, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das\, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns“\, schreibt Lena Gorelik.„Alle meine Mütter“ erzählt von einer besonderen\, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon\, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern\, zweifeln\, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt\, was uns abhält. Was es heißt\, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein\, ein Kind anzunehmen\, zu verlieren oder nicht loslassen zu können. \nTiefste Liebe\, Zweifel\, ganz verschiedene Formen von Glück – in der ersten Bindung unseres Lebens tritt der ganze Kosmos menschlicher Beziehungen zutage. \nLena Gorelik\, 1981 in St. Petersburg geboren\, lebt seit 1992 in Deutschland. Ihr Roman „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert\, „Mehr Schwarz als Lila“ (2017) für den deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman „Wer wir sind“ und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen\, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet. \nIn Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Katholische Familienbildungsstätte\, Lennéstr. 5\, Bonn\nKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€\n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Thomas Dashuber\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:FATIMA DAAS»SPIEL DAS SPIEL«
DESCRIPTION:Moderation: Katharina RothIn deutscher und französischer Sprache \n \nKayden ist nie allein: Zu Hause sind ihre Mutter und ihre große Schwester immer an ihrer Seite. In der Schule sind da ihre Freund*innen: Nelly\, die Sportlerin\, Samy\, der Träumer\, und Djenna\, die sich nie etwas vormachen lässt. Kayden beobachtet\, wie alle ihren Platz in einem starren System suchen. Sie schreibt auf\, was sie sieht – und was sie nicht sieht.Eines Tages liest Madame Fontaine\, die strenge Französischlehrerin an ihrer neuen Schule\, einen ihrer Texte. Eine Tür öffnet sich\, das spürt sie: Kayden wird die nächste sein\, die die Aufnahmeprüfung für die Eliteuni Sciences Po besteht. Kayden weiß nicht\, ob sie das will; was sie will ist Zeit mit ihrer Lehrerin verbringen. Erst viel zu spät erkennt sie das Ungleichgewicht in ihrer Beziehung – dass Mme Fontaine nach anderen Regeln spielt als sie selbst. \nFatima Daas erzählt kraftvoll und eindringlich von engen Wohnungen und noch engeren Freund*innenschaften\, von Solidarität und Rassismus – und von den engen Vorstellungen\, die Institutionen von Jugendlichen aus der Banlieue haben. Muss Kayden das Spiel mitspielen – oder kann sie es verändern? \nFatima Daas ist 1995 in Frankreich als jüngstes Kind algerischer Eltern geboren. In ihrem Debütroman „Die jüngste Tochter“ setzt sie sich mit ihrer algerischen Herkunft und ihrem französischen Leben\, ihrem muslimischen Glauben und ihrer Homosexualität auseinander. Der Roman stand wochenlang auf der französischen Bestsellerliste\, wird von der Presse gefeiert und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2021 wurde die deutsche Übersetzung von Sina de Malafosse mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. \nIn Kooperation mit dem Institut français Bonn sowie dem Institut für Romanistik der Universität Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Institut français Bonn\, Adenauerallee 35\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16 € / 8 €\, Abendkasse 18 € / 10 €\, Eintritt für Studierende der Uni Bonn frei \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Patrice Normand\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:KALEB ERDMANN»DIE AUSWEICHSCHULE«
DESCRIPTION:Am letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Unser Erzähler erlebt diesen Tag als Elfjähriger\, wird mit seinen Mitschülern evakuiert und registriert in den folgenden Wochen die Hilflosigkeit der Erwachsenen im Angesicht dieser Tat. Mehr als zwanzig Jahre später bricht das Ereignis völlig unerwartet erneut in sein Leben ein und löst eine obsessive Beschäftigung mit dem Sujet aus\, die in ein Romanprojekt resultieren soll. Aber warum nach so vielen Jahren alte Wunden aufreißen? Hat er ein Recht dazu? Wie verhält es sich mit seinen Erinnerungen\, welche Geschichten hat er so häufig erzählt\, dass sie wahr wurden? \nKaleb Erdmanns Roman „Die Ausweichschule“ ist ein gekonntes Spiel mit Perspektiven\, ein Stück Autofiktion\, das gleichermaßen publikumskritisch (wie voyeuristisch ist unser Interesse an der Aufarbeitung von Gewalttaten?) wie autokritisch ist (was gibt mir das Recht\, über diesen Tag zu schreiben?). Ein pointierter\, persönlicher\, erschütternder Text über ein Phänomen\, das uns weltweit umtreibt. \nKaleb Erdmann\, Jahrgang 1991\, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig\, sowie Soziologie und Politische Theorie in München und Frankfurt am Main. Er war Finalist des open mike\, wurde für sein Theaterstück „Unten“ für den Retzhofer Dramapreis nominiert und war als Autor und Redakteur Teil verschiedener Fernseh- und Unterhaltungsformate. Sein erster Roman „wir sind pioniere“ wurde mit dem Debütpreis der LitCologne ausgezeichnet. „Die Ausweichschule“ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025. Kaleb Erdmann lebt und arbeitet in Düsseldorf. \nDie KlasseBuch-Reihe ist eine Kooperation mit Bonner Schulen\, die ausdrücklich auch für außerschulisches Publikum und alle Interessierten geöffnet ist. Aufbauend auf Projektarbeit und Lektüre im Unterricht\, wird die Veranstaltung für Schüler*innen zum Live-Literaturerlebnis\, an dem sie aktiv beteiligt sind. \nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n			\n				\n				\n				\n				\n				Clara-Schumann-Gymnasium\, Loestr. 14\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€\, Eintritt frei für alle Schüler*innen \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Jakob Kielgaß\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:A.L. KENNEDY UND IHR ÜBERSETZER INGO HERZKE»ALLE FREUEN SICH«
DESCRIPTION:Moderation und Übersetzung: Ingo HerzkeIn deutscher und englischer Sprache \nIngo Herzke führt uns anhand von A. L. Kennedys aktuellem Buch »Alle freuen sich« durch einen Abend zum literarischen Übersetzen und zur Autorin\, mit der er bereit seit Jahrzehnten eng zusammenarbeitet. \nEine Panik-Attacke mitten in einem Londoner Bahnhof\, eine frisch verheiratete Frau\, die unsicher ist\, ob sie nicht doch einen Fehler gemacht hat\, und eine Protagonistin\, die sich nach dem Verlust von Mann\, Tochter und Mutter in einem neuen Leben einrichten muss: A. L. Kennedy mutet ihren Figuren einiges zu und scheut sich nicht\, dorthin zu schauen\, wo das Leben schmerzhaft ist. In den dreizehn Erzählungen schreibt sie davon mit ebenso viel Mitgefühl wie auch dem ihr eigenen ironischen\, trockenen Humor. Sprachlich eindrücklich und mit inhaltlichem Tiefgang beweist die Autorin\, wie sehr ihr die dichte Form der Erzählung liegt. \nA. L. Kennedy\, 1965 im schottischen Dundee geboren\, Autorin\, Filmemacherin\, Dramatikerin\, zählt zu den wichtigsten englischsprachigen Autorinnen und Autoren. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet\, u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur\, dem Somerset-Maugham-Award oder dem Heine-Preis. \nIngo Herzke\, 1966 in Alfeld/Leine geboren\, studierte Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow. Seit 1998 arbeitet er als Literaturübersetzer. Bekannt wurde er 2000 durch seine Übersetzung von A. L. Kennedys Roman „Gleißendes Glück“. Er etablierte sich zu dem deutschen Übersetzer der Autorin und gilt als ihr bester Kenner. \nGefördert durch die Kunststiftung NRW In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€ \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto links: privat / Foto rechts: M. K. Rozsa\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:ENOUGH!mit Souad Lamroubal
DESCRIPTION:Moderation: Isabell Lisberg-Haag \nWovon habe ich GENUG? Und warum bin ich nie GENUG? \nDiese Fragen stellt sich jede Frau – in verschiedenen Situationen\, in jeder Lebensphase und in jedem kulturellen Kontext. In einer Zeit\, in der erkämpfte Frauenrechte wieder infrage gestellt werden\, machen Frauen* am 9.3. klar: Wir haben GENUG! BASTA! ENOUGH! Genug von Ausbeutung\, von Femiziden\, vom weiblicher Altersarmut\, von unbezahlter Care Arbeit – die Liste ist lang. Welche Rolle spielen kulturelle Zugehörigkeit\, Alltagsrassismus und ein Feminismus\, der oft genug von weißen privilegierten Frauen in dieser Debatte vertreten wird? \nSouad Lamroubal\, Autorin\, Migrationsexpertin\, Kommunalbeamtin und vieles mehr\, bringt ihre Perspektive der rassismuskritischen Migrationsarbeit in diese Debatte ein. Am 9.März liest sie aus ihrem Buch „Die Demokratie der Anderen“ (Dietz Verlag) und diskutiert mit der Bonner Koordinatorin der bundesweiten Initiative „ENOUGH!GENUG!“ Nach dem Frauen*streik auf dem Münsterplatz geht es um Feminismus und Gleichstellung als Basis einer funktionierenden Demokratie: Wer wird gesehen und welche Frauen sollen sich anpassen? Wie diskutieren wir Feminismus in einer Gesellschaft\, die oft aus Aus- und Abgrenzung setzt? Wie schaffen wir es\, dass sich noch mehr Frauen vernetzen und solidarisieren? \nIn Kooperation mit der Initiative Enough!Genug!\, Verlag J.H.W. Dietz Nachf. und Stadtbibliothek Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, Bonn\nEintritt frei\n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Uwe Schmitz
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SUMMARY:BAL LITTÉRAIREMIT EMMANUELLE DESTREMAU\, MIEDYA MAHMOD\, FABRICE MELQUIOT UND DENIS PFABE
DESCRIPTION:Literatur ist ein Grund zum Feiern? Beim Bal littéraire definitiv! Hier geht es voll und ganz darum\, mit Texten Menschen anzustecken und in Bewegung zu bringen. Das Konzept kommt wie alles Gute im Rheinland aus Frankreich und hat sich dort in Rekordzeit an Theatern und auf Festivals verbreitet. Viele internationale Schauplätze folgten\, nun bringt das Literaturhaus Bonn das Format erstmals nach Köln. \nVier Autor:innen dichten eine Playlist und schreiben die dazu passende Geschichte – am Abend performen sie die Texte zu Musik. Hierfür verwandeln wir die COMEDIA in einen großen Ballsaal und eröffnen das Spektakel mit der Band Chanson Trottoir. Das literarische Line-up ist ebenfalls deutsch-französisch\, und Sprachverwirrung ist Programm (keine Sorge: Alles wird übersetzt\, aus dem Französischen ins Deutsche von Frank Weigand; vom Deutschen ins Französische von Marion Maurin.) \nDer Bal littéraire ist eine Feier des kollektiven Arbeitens\, der Verschmelzung von Literatur\, Musik und Bewegung. Tanzt und feiert mit! (Nur zuhören ist auch erlaubt.) \nInfos zur BarrierefreiheitDer Raum ist ebenerdig und über das Foyer erreichbar.Die Sitze sind leicht gepolstert. Rollstuhlplätze und Sitzsäcke stehen zur Verfügung.Es gibt eine Induktionsschleife für Hörgeräte im mittleren Sitzblock.Das Veranstaltungssetting ist relaxed: Ihr könnt euch bewegen und jederzeit rein- oder rausgehen.Die Veranstaltung findet in deutscher und französischer Lautsprache statt und wird übertitelt und in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.Es wird Musik gespielt. Wir bieten Ohrstöpsel und Stimming Toys an. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festivals und Symposiums „kindly invited – Die Zukunft der Literatur auf der Bühne“. \n			\n				\n				\n				\n				\n				COMEDIA Theater\, Vondelstraße. 4-8\, Köln14 € / erm. 9 €\, zzgl. VVK-Gebühr \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Delphine Sacher\n			\n				TICKETS
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CATEGORIES:KINDLY INVITED
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SUMMARY:WORTREICH  URSULA KRECHEL »SEHR GEEHRTE FRAU MINISTERIN« [FÄLLT AUS]
DESCRIPTION:Moderation: Leonie Modler \nWenn du gern liest\, gern über aktuelle Bücher sprichst\, Gleichgesinnte suchst und zwischen 16 und 35 bist\, dann komm zu uns! Unter der Leitung von Buchhändlerin Leonie Modler lesen wir Werke der eingeladenen Autorinnen und Autoren. Wortreiches Diskutieren steht im Mittelpunkt! \nGelesen und besprochen wird an diesem Termin »SEHR GEEHRTE FRAU MINISTERIN« von Ursula Krechel. \n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				buchladen 46\, Kaiserstraße 46\, BonnEintritt frei / 9 €Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Anmeldung
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SUMMARY:ABSCHLUSSLESUNG »1:1«–MENTORING
DESCRIPTION:MIT JUSTUS MARIA & CHRISTOPH PETERS UND UNA LÓPEZ & UTE WEGMANN\n			\n				\n				\n				\n				\n				Moderation: Maren Jungclaus & Almuth Voß \nGerade zu Beginn ihrer Laufbahn brauchen Schriftsteller*innen Unterstützung. Sie brauchen Ermutigung so sehr wie den souverän-kritischen Blick auf ihre Arbeit\, Rat in künstlerischen und praktischen Fragen. Für all das bietet das Mentoring-Programm 1:1 der Literaturbüros in Bonn und in Düsseldorf den richtigen Rahmen: Jeweils ein Jahr lang arbeiten ein*e erfahrene*r\, renommierte*r Autor*in zusammen mit eine*r Nachwuchsautor*in. \nAm Abschlussabend berichten die beiden 1:1-Teams des Jahres 2024/25: Justus Maria und Christoph Peters sowie Una López und Ute Wegmann über ihre Zusammenarbeit. Mit kurzen Lesungen gewähren sie Einblicke in die Manuskripte der Mentees. \nIn Kooperation mit dem Literaturbüro NRW in Düsseldorf und der Stadtbibliothek Bonn \n			\n				\n				\n				\n				\n				Saal im Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, Bonn und online via LivestreamFreier Eintritt \n			\n				LIVESTREAM
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SUMMARY:URSULA KRECHEL»SEHR GEEHRTE FRAU MINISTERIN«
DESCRIPTION:Moderation: Georg Gansen \nEin radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft\, die Staunen macht\, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft\, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt. \nMit seiner Mutter sprechen zu müssen\, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen\, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike\, die sie für den Unterricht aufbereitet\, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand\, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt\, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin – ohne zu ahnen\, in welche Gefahr sie die Staatsvertreterin damit bringen. Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin\, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt\, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird. \n Ursula Krechel\, geb. 1947\, war Theaterdramaturgin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin\, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin\, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin. \n Gefördert durch die F. Victor Rolff-StiftungIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn  \n			\n				\n				\n				\n				\n				Saal im Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€ \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Heike Steinweg\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:BUCHPREMIEREDENIS PFABE »DIE MÖGLICHKEIT EINER ORDNUNG«
DESCRIPTION:Levin Watermeyers Leben ist der Baumarkt. Schon immer arbeitet er dort\, glaubt\, alle Kollegen und ihre Schrullen\, ihre Intrigen gegen- und Affären miteinander zu kennen – und er ist zufrieden. Aber dann bekommt seine komfortable Welt Risse. Der Baumarkt soll expandieren\, schluckt Konkurrenten\, und die undurchschaubare Pina Sommerfeldt\, die eigene Ziele verfolgt\, muss eingearbeitet werden. Watermeyers Welt wankt\, er beginnt\, alles zu hinterfragen. Und da ist noch Gesine Wächter\, die sich an Ruiz heranmacht\, den Chef und Workaholic. Der erhöht beständig den Druck\, um der Performance gerecht zu werden – bis Umweltschützer auf dem Expansionsgelände ein Biotop der Gelbbauchunke vermuten. Mit dem Stillstand aller Pläne droht die Situation zu explodieren. \nDenis Pfabe erzählt mitten aus der Gegenwart: ein deutscher Mikrokosmos aus Kollegen und Kunden\, von der Flaute im Winter bis zum Trubel in der Saison. Menschen im Zeitalter der totalen Kommerzialisierung\, der Konsum- und Smartmentalität und Hochskalierung von Geschäftsmodellen – ein Bild unserer Gesellschaft\, packend\, literarisch originell\, zuweilen böse und sehr unterhaltsam. \nDenis Pfabe\, geboren 1986 in Bonn\, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus in Köln. Er ist Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens\, war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin und erhielt das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW. Denis Pfabe lebt in Bonn und fährt drei Tage die Woche Gabelstapler in einem Baumarkt. Sein hochgelobter Debütroman «Der Tag endet mit dem Licht» erschien 2018\, «Simonelli» folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunkpreis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. \nIn Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn \n  \n			\n				\n				\n				\n				\n				Saal im Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€ \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: LHB\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:MATTIAS TIMANDER UND ÜBERSETZERIN HANNA GRANZ»DEIN WILLE WOHNT IN DEN WÄLDERN«
DESCRIPTION:In deutscher und schwedischer SpracheModeration: Judith Meurer-Bongardt \nEin Dorf am Ende der Welt\, ein junger Mann\, der bleibt\, während alle anderen gehen: In seinem Debüt entwirft Mattias Timander ein eindringliches Porträt des Lebens in einem abgelegenen nordschwedischen Dorf. Die karge Landschaft wirkt zugleich faszinierend und bedrohlich\, die Menschen sind eng verwoben und doch voller unergründlicher Risse – eine Welt\, in der schweigende Geheimnisse lauern und die Wahrheit sich nur schemenhaft offenbart.Erst als der Protagonist zu lesen beginnt\, eröffnet sich ihm eine neue\, faszinierende Wirklichkeit. Die Literatur wird zum Strom\, der seine Gedanken mitreißt und ihn schließlich in die große Stadt trägt. Dort begegnet er einer manischen Literatin und taucht ein in das pulsierende Leben der Bohème. Doch die Antworten\, nach denen er sucht\, bleiben vage – bis ein unvorhergesehenes Ereignis die Weichen neu stellt und ihn zum Handeln zwingt.Dein Wille wohnt in den Wäldern ist eine stille\, unerschrockene Auseinandersetzung mit Identität\, Zugehörigkeit und der Sprache als Grenze und Brücke. Der Roman ist zugleich eine fiktionale Verarbeitung der Geschichte von Timanders verstorbenen Großeltern und ihrer tornedalischen Herkunft. \nIm Original ist das Werk ein faszinierendes Geflecht aus nordschwedischem und tornedalischem Dialekt sowie der Minderheitensprache Meänkieli\, das die Vielschichtigkeit von Herkunft und Identität lebendig widerspiegelt. Hanna Granz hat diese sprachliche Vielfalt mit großer Sensibilität und sprachlichem Feingefühl ins Deutsche übertragen – wobei ihr insbesondere die Wiedergabe des eindringlichen Schweigens\, das im Roman eine zentrale Rolle spielt\, hervorragend gelungen ist. \nMattias Timander wurde 1998 in Kiruna\, der nördlichsten Stadt Schwedens\, geboren und gehört der ethnischen Minderheit der Tornedaler an. Heute lebt er in Stockholm\, wo er als Kulturjournalist und freier Autor tätig ist. Er studierte Literaturwissenschaft in Stockholm und war zwischen 2018 und 2020 mit 20 Jahren der jüngste Bürgermeister in der Geschichte Schwedens. Anschließend arbeitete er bis 2022 für die Bonnier Verlagsgruppe\, wo er Autorengespräche moderierte. \nHanna Granz wurde 1977 in Ostfriesland geboren\, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach ihrem Studium der Skandinavistik in Bonn und Greifswald war sie einige Jahre als Mitarbeiterin des Literaturhauses Leipzig tätig.  Seit 2012 arbeite sie als freiberufliche Übersetzerin\, vor allem aus dem Schwedischen. In diesem Zusammenhang hat sie an verschiedenen Seminaren und Weiterbildungen teilgenommen\, u.a. an der Berliner Übersetzerwerkstatt 2017 und der ViceVersa Deutsch-Schwedisch-Werkstatt 2022 in Straelen. Seit April 2019 lebt sie mit ihrer Familie in Wanfried an der Werra. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Weltlesebühne\, der Abteilung für skandinavische Sprachen der Universität Bonn und der Stadtbibliothek Bonn \nGefördert von Svenska institutet und dem Deutschen Übersetzerfonds \n			\n				\n				\n				\n				\n				Saal im Haus der Bildung\, Mülheimer Platz 1\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 12\,80€ / 8€ /\, Abendkasse 18€ / 14€ / 10€  \nEINTRITT FÜR STUDIERENDE DER UNIVERSITÄT BONN FREI \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Sofia Runarsdotter\n			\n				TICKETS
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SUMMARY:LENA SCHÄTTE»DAS SCHWARZ AN DEN HÄNDEN MEINES VATERS«
DESCRIPTION:»Motte« wird die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbeiter\, Spieler\, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen\, der schnell rennen kann\, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen\, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird\, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol\, sagt die Mutter\, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.Auch Motte trinkt längst mehr\, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken\, bis ihr warm wurde. Jetzt\, als junge Frau\, schläft sie manchmal im Hausflur\, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie\, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder\, der Erzieher geworden ist\, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird\, sucht Motte nach einem Weg\, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol. \n»Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie\, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich\, wenn es darauf ankommt\, zusammenhält. Es ist ein harter\, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben. \nLena Schätte Lena Schätte\, geboren 1993 in Lüdenscheid\, debütierte 2014 mit dem Roman »Ruhrpottliebe«. In den Folgejahren arbeitete sie als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet\, bis sie 2020 ein Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig aufnahm. Heute betreut sie suchtkranke Menschen in Lüdenscheid – und schreibt. Für einen Ausschnitt aus dem Roman »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« wurde Lena Schätte mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2024 ausgezeichnet; der Roman steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025. \nDie KlasseBuch-Reihe ist eine Kooperation mit Bonner Schulen\, die ausdrücklich auch für außerschulisches Publikum und alle Interessierten geöffnet ist. Aufbauend auf Projektarbeit und Lektüre im Unterricht\, wird die Veranstaltung für Schüler*innen zum Live-Literaturerlebnis\, an dem sie aktiv beteiligt sind. \nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW \n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Konrad-Adenauer-Gymnasium\,Max-Planck-Str. 24\, BonnKarten im VVK über Bonnticket 16€ / 8€ / 2\,50€\, Abendkasse 18€ / 10€ / 3€Eintritt für Schüler*innen frei \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: Boris Breuer\n			\n				TICKETS
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LOCATION:Konrad-Adenauer-Gymnasium\, Aula\, Max-Planck-Str. 24\, Bonn
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SUMMARY:ABSCHLUSSLESUNG KOLLEG DES SCHREIBEN 2025/26
DESCRIPTION:MIT STUDIERENDEN DER UNIVERSITÄTEN BONN UND PADERBORN\n			\n				\n				\n				\n				\n				Schreiben – das heißt im universitären Kontext meist: Mitschrift\, Handout\, Hausarbeit. Aber nicht bei uns! \nDie NRW-Schreibakademie hat für Studierende aller Fachrichtungen an kooperierenden Universitäten des Bundeslandes ein Kolleg des Schreibens eingerichtet. Hier arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Texten aller Genres und diskutieren gemeinsam mit Expert*innen über Perspektive und Stil.Nach drei produktiven Workshop-Wochenenden wird uns jetzt Einblick in die Arbeitsergebnisse und Erfahrungen des Jahrgangs 2025/26 gewährt. Zusammen mit Studierenden der Universitäten Bonn und Paderborn und deren Leitungsteams\, bestehend aus Tilman Strasser (Kulturkonzeptor\, Autor) & Mona Leitner (freie Lektorin) sowie Simon Lörsch (Lektor\, Suhrkamp) & Denis Pfabe (Autor)\, freuen wir uns auf zwei inspirierende Nachmittage: \nPADERBORNSONNTAG\, 18. JANUAR\, 16 UHRMit Studierenden der Universitäten Bonn und Paderborn und deren Leitungsteam Denis Pfabe (Autor) & Simon Lörsch (Lektor\, Suhrkamp Verlag)Ort tba\, PaderbornEintritt frei \nBONNSAMSTAG\, 24. JANUAR\, 16 UHRMit Studierenden der Universität Bonn und deren Leitungsteam Tilman Strasser (Kulturkonzepter\, Autor) & Mona Leitner (Lektorin) P26\, Poststraße 26\, BonnEintritt frei \n			\n				\n				\n				\n				\n				Eintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto:  Alexander Schroer
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LOCATION:P26\, Poststraße 26\, Bonn\, 53111
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SUMMARY:ØYVIND RIMBEREID »ORGELSEE«
DESCRIPTION:In deutscher und norwegischer SpracheModeration: Thomas Fechner-Smarsly \nDie Orgel gilt als Instrument\, das alle anderen Instrumente zu imitieren vermag. Bei dem norwegischen Lyriker Øyvind Rimbereid wird sie zum allumfassenden Sinnbild und zum poetischen Klangkörper: Mal bringt sie Trost\, mal Zerstörung\, mal steht sie für eine aufgegebene Industrie\, mal für den Siegeszug des Kolonialismus\, mal verkörpert sie gar die Hegelsche Philosophie. In Rimbereids Version und Vision dieses Totalinstruments hallt die weltumspannende Kommunikation technischer Apparaturen ebenso wider wie die Musik selbst\, sei sie von J. S. Bach oder von The Doors. \nØyvind Rimbereid wurde 1966 in Stavanger geboren\, der norwegischen ‚Ölhauptstadt‘\, deren Wandel er in seinem Werk immer wieder zum Thema gemacht hat. Mit zahlreichen Preisen geehrt\, gehört Rimbereid mit seinen bisher zehn Gedichtbänden zu den profiliertesten Dichtern Skandinaviens. Auf Deutsch liegen bisher vier Bücher vor\, darunter „Solaris korrigiert“\, „Herbarium“ und zuletzt „Orgelsee“ (Edition Rugerup). Im Lesungs-Gespräch mit seinem Übersetzer Thomas Fechner-Smarsly wird Rimbereid dieses ‚Konzeptalbum’ vorstellen\, aber auch auf literarische Prägungen eingehen. \nEine Kooperation des Literaturhauses Bonn mit der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft Bonn\, der Universität Bonn (Abteilung für skandinavische Sprachen und Literaturen) und der Röttgener Buchhandlung \n			\n				\n				\n				\n				\n				Röttgener Buchhandlung\, Reichstr. 53\, Bonn-RöttgenEintritt 10 € / 5 € ermäßigt (Karten nur über die Buchhandlung; Anmeldung erbeten)  \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto: LHB\n			\n				TICKETS
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LOCATION:Röttgener Buchhandlung\, Reichsstraße 53\, Bonn\, NRW\, 53125
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SUMMARY:ABSCHLUSSLESUNG KOLLEG DES SCHREIBENS 2025/26
DESCRIPTION:MIT STUDIERENDEN DER UNIVERSITÄTEN BONN UND PADERBORN\n			\n				\n				\n				\n				\n				Schreiben – das heißt im universitären Kontext meist: Mitschrift\, Handout\, Hausarbeit. Aber nicht bei uns! \nDie NRW-Schreibakademie hat für Studierende aller Fachrichtungen an kooperierenden Universitäten des Bundeslandes ein Kolleg des Schreibens eingerichtet. Hier arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Texten aller Genres und diskutieren gemeinsam mit Expert*innen über Perspektive und Stil.Nach drei produktiven Workshop-Wochenenden wird uns jetzt Einblick in die Arbeitsergebnisse und Erfahrungen des Jahrgangs 2025/26 gewährt. Zusammen mit Studierenden der Universitäten Bonn und Paderborn und deren Leitungsteams\, bestehend aus Tilman Strasser (Kulturkonzeptor\, Autor) & Mona Leitner (freie Lektorin) sowie Simon Lörsch (Lektor\, Suhrkamp) & Denis Pfabe (Autor)\, freuen wir uns auf zwei inspirierende Nachmittage: \nPADERBORNSONNTAG\, 18. JANUAR\, 16 UHRMit Studierenden der Universitäten Bonn und Paderborn und deren Leitungsteam Denis Pfabe (Autor) & Simon Lörsch (Lektor\, Suhrkamp Verlag)Ort tba\, PaderbornEintritt frei \nBONNSAMSTAG\, 24. JANUAR\, 16 UHRMit Studierenden der Universität Bonn und deren Leitungsteam Tilman Strasser (Kulturkonzepter\, Autor) & Mona Leitner (Lektorin) P26\, Poststraße 26\, BonnEintritt frei \n			\n				\n				\n				\n				\n				Eintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich \n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto:  Alexander Schroer
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